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Archive for the ‘Beziehungen’ Category

Gerade bei 1001, aber auch in anderen binationalen Foren, fallen oft hässliche Worte, wenn der- oder diejenige, die ihren Partner nach Deutschland holen wollen, um die Ehe dort zu führen, nicht das nötige Kleingeld hat.

So hier:

Africus: Allerdings steht der Schutz der Ehe und Familie in unserem Grundgesetz und wir alle sind doch darin einig, dass eine Familienzusammenführung absolut notwendig ist. Wir wollen doch nicht verbieten, dass eine Ehe in Deutschland nicht gelebt werden kann, weil der ausländische Ehepartner aus einer „bildungsfernen“ Schicht kommt. Mit der gleichen Argumentation könnten wir ja Sonderschülern oder Langzeitarbeitslose verbieten, zu heiraten und Kinder zu zeugen. Und wenn ein Kind im Spiel ist, hat dieses Kind ein Recht auf einen Vater (sofern er die Personensorge für das Kind wahr nehmen möchte). Was schlägst du denn vor? Dass eine binationale Ehe in Deutschland nur gelebt werden kann, wenn der Ehepartner eine Fachkraft ist? Dass der Vater eines deutschen Kindes nicht das Recht hat, für sein Kind dazu sein? Dass ein Kind nicht das Recht hat, seinen leiblichen Vater kennen zulernen, weil die Mutter betrogen wurde?

Das geht ja nun gar nicht, dass dort jemand so etwas schreibt:

Djenna: Wir sind uns nicht alle einig! Sollen sie sich in Ihrem Heimatland „Familienzusammenführen“ wie sie wollen…aber sich nicht hier auf Kosten von Deutschen und des Deutschen Staates sich alles erschleichen..durch Lug und Betrug. Ich plädiere für ein neues Gesetz: Jeder Ausländer, der mithilfe eines deutschen Partners eine AE in D. erhält, zb. durch Heirat, Kind etc., ist nicht berechtigt seine Familie (nach Scheidung , Trennung) nach Deutschland nachzuholen. Keine Famileinzusammenführung oder Nachholen des Ehepartners erlaubt!!!!!!!!!!! Das würde eine massive Änderung im Verhalten unserer ausländ. Mitbürger zur Folge haben. Da lohnt es sich nur noch wegen des Geldes Deutsche Frauen ( und Männer ) reinzulegen. Wahrscheinlich gibt es aber dann wieder Hintertürchen die diese Kandidaten genau kennen.

Effendi: Dann erkläre mir doch bitte mal, warum die Familienzusammenführung unbedingt immer in Deutschland stattfinden muß und ein Zusammenleben der Familie im Ausland (dem Herkunftsland des anderen Ehepartners) grundsätzlich immer unzumutbar sein sollte ? Da würde ich doch glatt vorschlagen, daß der Lebensunterhalt gesichert sein sollte, um den Partner nach Deutschland zu verbringen. Zumindest zunächst, denn was die Zukunft bringen kann, läßt sich nicht voraussagen. Aber das da Hartz4-Bezieher sich ihre Ehepartner aus dem Ausland importieren, die dann ebenfalls Hartz4-Bezieher werden, finde ich schon ziemlich unverschämt. Da führt praktisch der erste Weg nach der Einreise vom Flughafen direkt zum Sozialamt. Wer kein ausreichendes eigenes Einkommen erzielt, der kann sich eben keinen Partner aus dem Ausland kommen lassen. Auch nicht über ein Kind. Ich möchte auch gerne ein teuereres Auto fahren, aber wenn mein Geld dazu nicht reicht, muß ich mich eben auch bescheiden. Wieso muß der Ehepartner von der Allgemeinheit subventioniert werden ?

Aber doch bitte nicht auf andrer Leute Kosten. Wenn Du es Dir nicht leisten kannst, dann mußt du eben auch Alternativen in Erwägung ziehen und ggf. die eheliche Lebensgemeinschaft im Lande des Ehepartners führen. Was daran so unzumutbar sein soll, erschließt sich mir nicht. Wir wissen doch nun inzwischen längst, daß die Eheschließung in vielen Fällen nur zum Zwecke der Einwanderung in die Sozialsysteme stattfindet.

Der thread ist mal wieder ein gutes Beispiel, aber leider findet sich ähnliches inzwischen fast überall. Wenn ich so etwas bei info4alien oder in anderen binationalen Foren lese, wird mir regelrecht übel, weil Menschen, die dort Rat suchen, nicht so angegriffen werden sollten.

Africus hat nämlich völlig recht. Was verfehlt ist, ist jede Art von Zumutbarkeitsprüfung mit dem Ziel, eventuell doch Deutsche dazu zu zwingen, im Ausland zu leben, auch wenn sie das nicht wollen.

Dazu sollte man sich vielleicht auch die Geschichte der binationalen Ehe in Deutschland vergewärtigen.

Anfang des 20. Jhdt. Wurde im damaligen Reichs- und Staatsbürgerschaftsgesetz die Regelung getroffen, dass bei der Eheschließung eines Deutschen mit einer Ausländerin diese Deutsche wurde, eine Deutsche, die einen Ausländer heiratete, ihre dt. Staatsangehörigkeit jedoch verlor, wenn sie dadurch nicht staatenlos wurde. Binationale Ehen und damit verbundene Probleme der Aufenthaltserlaubnis kamen also praktisch nicht vor.

Das blieb bis einige Jahre nach dem 2. Weltkrieg so. Zuerst wurde der Verlust der dt. Stag für die Frau abgeschafft, 1970 dann der automatische Erwerb durch die ausländische Ehefrau eines Deutschen.

Das ist hier relevant, da zuvor sich die Frage nach Aufenthaltsrecht nicht stellte.

Für Frauen mit nichtdeutschen Ehemännern galt bis 1972 die sogenannte Folgerechtssprechung: es sei einer Frau zumutbar, dem Mann ins Heimatland zu folgen, wenn er in D keinen Aufenthaltsgrund (z.B. wegen Beendigung des Studiums) mehr habe.  Die Kinder waren kein Grund, da sie erst ab 1975 durch die deutsche Mutter auch die deutsche Stag erwerben konnten.

Erst 1972 fiel auf, dass das wohl weder mit der Gleichberechtigung noch mit anderen Grundprinzipien des GG vereinbar war.

Seither hat sich durchgesetzt, dass unabhängig von Geschlecht und anderen Voraussetzungen jeder Deutsche – auch wegen Art. 11 GG – das Recht hat, seine Ehe in Deutschland zu führen.

Aus diesem Grund gehe ich persönlich davon aus, dass jede dem entgegenstehende Regelung, die dazu führt, dass jemand sich zwischen seiner Ehe und seinem Leben in Deutschland zu entscheiden gezwungen wird, verfassungswidrig ist. Zur Würde des Menschen und dem, was das BverfG regelmäßig als Existenzminimum annimmt, gehören eben auch die Kosten der Eheführung – auch wenn das manchen so gar nicht passt.

Dies mal als mehr theoretische Grundlage zu diesem Thema.  Ich habe mich absichtlich kurz gefasst, daher ist das teilweise nicht völlig detailgenau.

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Im Jahr 2007 wurde das Ausländerrecht dahingehend verschärft, dass jetzt Ehegatten, die im Wege des Familiennachzugs nach Deutschland einreisen wollen, zuvor Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erwerben haben und diese mit einem Test beim jeweiligen Goethe-Institut nachweisen müssen.

Diese Regelung hat für sehr viele Paare zu Härten geführt (wenn sie denn nicht zu den gesetzlich geregelten Ausnahmen wie Nachzug zu EU-Ausländern, Amerikanern, Israelis oder Koreanern zählen), sei es, dass das nächste Goethe-Institut sehr weit weg ist, sei es, dass die Kursgebühren und der Unterhalt für die Kurszeit kaum finanzierbar sind, sei es ganz einfach, dass sich jemand mit dem Sprachelernen besonders schwer tut.

Das kann sich monate, ja jahrelang hinziehen – auch, wenn der Ehegatte hier Deutscher ist. Von Beginn an wurde darüber diskutiert, ob diese Regelung verfassungskonform sei. Nunmehr hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Fall entschieden, eine mehr als einjährige Trennungszeit sei nicht zumutbar. Wenn dann trotz Bemühungen der Test nicht vorgelegt werden könne, müsse die Einreise trotzdem gestattet werden.

Das Besondere an diesem Fall ist, dass hier die Behörde den Ehemann darauf verwiesen hatte, als eingebürtertem Deutschen sei es ihm doch möglich, für die Zeit des Sprachelernens seine Ehe im Heimatland der Frau, das ja auch mal seines war, zu führen. Dieser Idee erteilt das Gericht eine klare Absage: ein Deutscher, auch eingebürgert, hat das Recht, seine Ehe in Deutschland zu führen.

Diese Bemerkung wiederrum lässt mich an anderer Stelle hoffen: mit den Änderungen von 2007 wurde auch die Figur der Regelausnahme eingeführt: Regel ist, dass der Ehegatte eines Deutschen nachziehen darf, ohne dass der deutsche Ehegatte seine Einkommensverhältnisse nachweisen muss. Ausnahme – seit 2007 – ist, dass jemand, der nicht einen Betrag von Hartz IV + x (x steht im Belieben der Ausländerbehörde) verdient, und dem die Eheführung im Ausland „zumutbar“ ist, keinen Anspruch auf Einreise des Ehepartners hat. Davon wird insbesondere gerne bei Doppelstaatlern, Eingebürgerten und solchen Deutschen Gebrauch gemacht, die länger im Ausland gelebt haben. Eine böse Falle auch für Ausgewanderte, die zurückkehren wollen.

Dem könnte diese Rechtssprechung des BverwG ein Ende bereiten – keine Deutschen zweiter Klasse mehr?

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Mein ursprüngliches Motiv bei Beginn dieses Blogs war es nicht, Heiratsschwindel und andere Betrügereien zu verharmlosen. Mir ging und geht es darum, dass bei 1001 und in deren Umfeld sich rechtes Gedankengut sammelt, gepflegt wird und eine rechtslastige Vernetzung entsteht. Die ist heute ebenso islamfeindlich wie rassistisch und ausländerfeindlich. Was aber von Menschen, die im Allgemeinen nichts damit zu tun haben, unterschätzt wird, ist das Ausmaß und der Zusammenhang der einzelnen Menschen, Vereine und Betriebe, die sich in dieser Richtung engagieren.

Da ich schon länger mich mit solchen Fragen befasse, habe ich die Strukturen teilweise wachsen sehen. Wer bessere Recherchemittel hat, sei es durch eine große Zeitung, sei es aus polizeilichen Zusammenhängen, könnte da sicherlich mehr finden. Wer denn wollte … Wie das mit dem Wollen aussieht, konnte man ja im Falle der Ceska-Morde sehen.

Wo 1001 Geschichte, der CiB und Frau Kern angesiedelt sind, zeigt sich nur hin und wieder. So ist es mit den Verlinkungen von Seiten wie PI, Zitaten in Büchern von U. Ulfkotte und Unterstützung wie z.B. vom Kopp-Verlag. Dort war man 2009 sehr empört, als Evelyne Kerns Lesung anlässlich der Buchmesse von einem Veranstalter wegen rassistischen Gedankenguts abgesagt wurden:

Deutschland voll gaga – warum eine Frauenrechtlerin bei der Leipziger Buchmesse nicht für Frauenrechte eintreten darf
(von Udo Ulfkotte,
http://info.kopp-verlag.de/news/deutschl…-frauenrec.html
)

Evelyne Kern ist eine der bekanntesten deutschen Frauenrechtlerinnen. Doch auf der Leipziger Buchmesse wurden ihre Autorenlesungen nun kurzfristig abgesagt. Grund: Berichte über wahre Frauenschicksale sind heutzutage „rassistisch“.

In hunderten Interviews hat Evelyne Kern Journalisten erklärt, was „Bezness“ ist – vom ZDF-Frauenmagazin MonaLisa bis zum Stern hat man ihr Gehör geschenkt.

Bezness, abgeleitet von dem englischen Wort „business“, steht in orientalischen Urlaubsländern für das Geschäft mit europäischen Frauen und Männern, denen die große Liebe, ein lukratives Geschäft und ein sorgenfreies Leben am Urlaubsort versprochen wird. Jährlich fließen auf diese Weise Millionen Euro in diese Länder – und die jeweiligen Regierungen lassen es zu. Hunderte Frauen und Männer verlieren auf diese Weise ihr gesamtes Hab und Gut. Liebe macht eben blind. Klagen vor der dortigen Justiz sind sinnlos. Ausgenommen, geprügelt, total mittellos und völlig traumatisiert kehren viele nach Deutschland zurück. Die Deutschen Botschaften in orientalischen Staaten wissen dies. Tausende von Betroffenen bitten dort um Hilfe. Sie alle haben sich im Urlaub, zuhause oder per Internet in einen Einheimischen verliebt und am Ende nicht nur ihre große Liebe verloren.

2002 hat Evelyne Kern die Interessengemeinschaft gegen Bezness – CiB – gegründet. Es ist inzwischen ein großer europäischer Verband. Mit Eingaben an die zuständigen Behörden und entsprechender Öffentlichkeitsarbeit bewegt der Verband etwas. Und mitunter werden auch Bücher betroffener Frauen veröffentlicht.

Evelyne Kern hatte mehrere Auftritt zur Präsentation ihres Buches „Sand in der Seele“ auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse fest abgemacht. Zusammen mit Frau Kern wollten zwei weitere Frauen aus ihren Büchern zum Thema „Bezness“ lesen. Im Rahmen von „Leipzig liest“ sollten am Mittwoch, 11. und Donnerstag 12. 03. 2009 jeweils um 19 Uhr die drei Autorinnen mit ihren „Wahren Geschichten“ im Kulturzentrum Linxx.Net aus ihren Büchern lesen. Nun hat man sie kurzfristig wieder ausgeladen. Die Frauenrechtlerinenn sollen jedenfalls nicht sagen dürfen, dass es unter Männern aus der islamischen Welt ein Geschäftsmodell gibt, europäische Frauen zu betrügen und so ein Visum für Europa zu bekommen. Die von von Evelyne Kern übermittelte Begründung für die Ausladung lautet, es sei „rassistisch“, gegen Bezness zu kämpfen. Frauen, die gegen Betrug und das Ausnutzen ihrer Gefühle ankämpfen wollen, sind also „rassistisch“.
Die Frauenrechtlerin Evelyne Kern hat uns darum gebeten, nachfolgenden Teil ihrer Mail zu veröffentlichen: „Das LINXX-Net hat beide Lesungen gestrichen, weil sie der Auffassung sind, dass diese „Wahren Geschichten“ rassistischen Hintergrund haben. Die Autorinnen sind also ausländerfeindlich und rassistisch, weil sie den Mut hatten, ihre Geschichten niederzuschreiben? Armes LinxxNet, das Betrüger in Schutz nimmt und die Betrogenen noch als „Rassisten“ beschimpft. Also auch hier werden wieder einmal die ausländischen Heiratsschwindler, die nichts anderes wollen, als finanzielle Vorteile und den Aufenthaltsstatus in Deutschland, in Schutz genommen – egal, was sie unseren Frauen antun. Die Oberflächlichkeit, mit der Bezness bei einigen Politikern betrachtet wird, ist jedenfalls nicht mit den Menschenrechten zu vereinbaren, denn auch die betrogenen deutschen Frauen haben ein Recht auf Schutz und Verständnis.“

 Da haben wir sie alle zusammen. Die „Frauenrechtlerin“ E. Kern, Udo Ulfkotte, der Mann der durch Zusammenstellung von Vermutungen und Halbwahrheiten Leute verleumdet, Islamhass und Ausländerfeindlichkeit schürt, und der Verlag, der seine und andere Bücher verlegt, damit auch nicht schlecht verdient.

Kopp-Verlag? Wer ist denn das? Nun, Ulfkotte hatte seinerzeit noch bei einem angesehenen Verlag veröffentlicht. Aber denen waren die Klagen wohl zu teuer geworden. Und so fand er, wie z.b. auch Frau Eva Hermann, bei Kopp ein neues Wirkungsfeld. Zeit dürfte er nach seinem Ausscheiden bei der FAZ  ja gehabt haben.

Über den Kopp-Verlag gibt es in dieser Woche im „Kontext“ einen längeren Artikel, besser gesagt, über die Art, wie er mit Menschen umgeht, die versuchen, sein Wirken zu behindern.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2012/03/der-einsame-kampf-des-albert-b/

Deutschlands größter Verlag für Verschwörungstheorien sitzt in Rottenburg am Neckar. Gegründet von einem ehemaligen Polizisten und Ufologen. Jochen Kopp verlegt Bücher über Außerirdische, die Madonnenerscheinungen auf die Erde projizieren, über Freimaurer oder die angebliche jüdische Weltverschwörung. Der Kopp-Verlag kann die 68er-Bewegung nicht leiden und Linke sowieso nicht. Nun will er expandieren. Das scheint kaum einen zu stören. Außer Albert Bodenmiller, Vorsitzender der Rottenburger Fraktionsgemeinschaft BFH, „Bürgerfreundliche Heimat“/Die Linke. Er findet, der Kopp-Verlag sei ein „brauner Fleck“ in der Bischofsstadt.

Kopp hat zwei prominente Zugpferde, die zwar von Kritikern nicht in die rechtsextreme, dafür aber in die rechtspopulistische Ecke gestellt werden. Was Bodenmiller fast noch schlimmer findet, weil das Nationale dieses Unternehmens so im Gewand des Bürgerlichen daherkommt. Unauffällig, leise, unterschwellig, getarnt als ganz normal.

Eva Hermann als Zugpferd

Eine Prominente ist die Moderatorin Eva Herman, die 2007 beim NDR rausflog, weil sie öffentlich fand, im Dritten Reich sei nicht alles schlimm gewesen. Angefangen hat sie im Kopp-Verlag als Sprecherin für die Nachrichtensendung der Homepage Kopp-online. Eine Sendung, die seriös aussah wie „heute“ oder „Tagesschau“. Eva Herman überbrachte „Nachrichten, die die Massenmedien verschweigen“. Mittlerweile sind die Kopp-Nachrichten eingestellt, und Eva Herman schreibt auf Kopp-online Texte gegen Homosexualität und solche, die entlarven wollen, dass Medienkonzerne mitsamt der Regierung extra Brigitte Nielsen ins Dschungelcamp gesetzt haben, um Deutschland von all den wichtigen politischen Krisen auf der Welt abzulenken.

Auch Udo Ulfkotte arbeitet für Kopp. Der ehemalige Politikredakteur der FAZ, Geheimdienst- und Islamexperte, mittlerweile abgedriftet in einen regelrechten Hass auf den Islam. Ulfkotte, der Deutschland medienwirksam und in einer seiner Publikationen als einen „Lustigen Migrantenstadel“ bezeichnet und statt Integrationsbeauftragten Rückführungsbeauftragte fordert. Außerdem Reparationszahlungen von Migranten – für die angefallenen Kosten, die Ausländer, vor allem Muslime, in Deutschland verursachen würden. Sein im Kopp-Verlag erschienenes Buch „Vorsicht Bürgerkrieg“ schaffte es sogar auf die Titelseite des Blatts „National-Zeitung“, das vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem bezeichnet wird.

Im Kopp-Verlag gibt es Bücher aus dem als rechtsextrem eingeschätzten Ares-Verlag…

Es lohnt sich, den Artikel insgesamt zu lesen, er enthält etliche nette Einzelheiten.

Die Eingangs zitierte Pressemitteilung wurde i.Ü. auch in einem großen Tunesien-Forum gepostet und diskutiert.

http://forum.tunesien.org/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=299492

Es gab Kommentare für und gegen Kern. Einer jedoch stieß bei mir auf besonderes Interesse: etliche Mitglieder des CiB sollten auch bei Pax Europa sein. Das war einmal Ulfkottes Verein – man sieht, irgendwo schließt sich der Kreis.

Und irgendwann wundert man sich über manche Dinge nicht mehr.

 

 

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In etlichen Foren, wo Frauen und Männer schreiben, die in binationalen Beziehungen leben, gibt es immer wieder Berichte, die mich erschrecken. Nein, ich meine nicht die tränenreichen Artikel, wo beklagt wird, dass man/frau betrogen worden sei und der ausländische Ehegatte ja nur Geld und Aufenthalt wollte. Sondern die, wo ganz cool gefragt wird, wie man ihn durch die Ausländerbehörde am schnellsten wieder ins Heimatland spedieren kann. Es hat halt nicht geklappt, er „funktioniert“ nicht, wie erwartet, also Ende der Ehe und weg damit. Am besten mit Annullierung der Ehe (oft gewünscht, aber in D fast unmöglich), und nie wiedersehen. Vor zwanzig oder mehr Jahren gab es das vermehrt in der Konstellation Mann Deutscher/Frau Ausländerin. Heute lese ich das öfter von Frauen. Nur am Rande.

Was aus dem wird, der dann mit leeren Händen ins Heimatland kommt (das der deutschen Frau oft auch einmal sehr gut gefallen hat, jedenfalls für eine Zeit), ist egal. Hauptsache, weg. Verantwortung für jemanden, den man erst nach D geholt hat? Aber warum denn. Man hat ja soviel investiert, und dann passte die Realtiät nicht auf die Träume – klar ist er schuld.

Auch das ist ein Resultat der Vorschriften des deutschen Ausländergesetzes: für drei Jahre (bis vor kurzem waren es wenigstens nur zwei) hängt die komplette Existenz des Ehepartners davon ab, dass er es sich ja nicht mit der Deutschen verdirbt. Auch jemand, der völlig selbständig ist, genügend Einkommen hat, sich in zwei Jahren etwas aufbaut, muss das Land verlassen, wenn die Frau vielleicht gerade wegen der vielen Arbeit unzufrieden mit dem Mann ist.

Und dann gibt es immer noch Menschen, denen das nicht reicht, die diese Regeln noch verschärfen wollen, bis hin zu Ideen, selbst die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie denn in der Ehezeit erworben wurde, wieder abzuerkennen.

Was für ein Menschenbild haben die, die so etwas fordern?

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… meinen einige bei 1001, z.B. die Moderatorin Anabe.

Hier geht es zur Zeit hoch her, obwohl im restlichen Forum eher eine Art – äh – Frühjahrsmüdigkeit herrscht. Oder taz-Folgen? Egal.

Eine Frau schildert ihre, nicht mehr ganz taufrische, Geschichte: sieben Jahre glückliche Ehe mit einem jüngeren Mann, der, obwohl er zuerst einer kinderlosen Ehe zustimmte, dann doch die Scheidung einreicht und Kinder mit einer anderen bekommt. Da könnten einem viele Dinge einfallen, Wegfall der Geschäftsgrundlage, das verflixte 7. Jahr, Wankelmütigkeit wegen mir – aber natürlich ist das alles ein abgefeimter Plan und „bezness“.

Einige Userinnen widersprechen ganz tapfer, selbst Canim ist das mal zu viel. Zwischendrin werden wie üblich pauschalierende Zuschreibungen abgegeben, dass eine sogar „Rassismus“ sagt – mal sehen, wie lange sie noch schreiben darf. Oder wie lange der thread noch sichtbar ist.

Warum ich diesen thread hervorhebe? Weil sich genau da das Problem von 1001 zeigt: jede binationale Beziehung mit einem nicht-westlichen Mann wird als „bezness“ rausdefiniert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Eine Frau, die, weil sie sich weder in der Materie noch im Internet besonders gut auskennt, zum Anfang einer Beziehung versehentlich dort hin gerät, riskiert ihre Beziehung.

 

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Egal, ob es einem gut geht, egal, ob man schon lange verheiratet ist, der Nigerianer (oder Ägypter oder Tunesier oder…) MUSS ein sogenannter „bezzie“ sein:

Arabella:

Liebe mooo,
3 einhalb Jahre bist du nun mit deinem Mann verheiratet, der bereits sehr lange in Deutschland lebt, ist das richtig so?
Wie er ins Land kam, wie er seine AE erreicht hat wirst du sicherlich wissen…..oder mal krass gesagt woher weisst du dass es so stimmt wie er es dir erzählt….
Ich will dich gar nicht damit persönlich angreifen und du musst gar nicht antworten, aber ich will dir hiermit aufzeigen, dass man erst nach Jahren bemerkt dass man mit einem Bezzie verheiratet ist.
Oftmals wird einem etwas sehr schönes über Jahre vorgespielt bis zur AE oder zum erwünschtem deutschen Pass, oder weil es ihm, gut geht noch viel länger…..
Fremdgehen macht einen Bezzie nicht aus, sondern das finanzielle Ausnützen auf Dauer, die Erreichung über Heirat oder ein Kind der AE usw.
Ja oftmals verschliessen Frauen auch ihre Augen, bis sie nicht mehr können.
Tragisch…………
Oftmals sind es nicht wir die uns der Kultur verschliessen, sondern die Bezzies verschliessen sich unserer Kultur.
Wollen hier meist leben und sind nicht fähig sich anzupassen. Einseitige Anpassung kann nicht zum Erfolg führen!

 

es gibt sicherlich sehr viele gute Nigerianer.
Aber man daf nicht vergessen, dass der Eintritt hier nach Deutschland von Nigeria ( ausser man ist z. BSp. Profifussballer) eben nur auf illegalem Wege funzt!
Also wer hier ist ist schon kriminell eingereist und das ist das A und O an der Sache, die man nie vergessen sollte!
Dies waren mein Hintergedanken.
Aber natürlich könnte es sein dass ganz wenige Männer legal hier über ein Studium oder dergleichen den Aufenthalt erhalten haben. Natürlich hoffe ich für mooo dies ist so.
Man will ja hier eigentlich auch niemandem weh tun und es gibt sicherlich Dinge von denen ich nichts weiss, keine Ahnung habe.
Aber Denkanstöße sind ja wohl erlaubt und alleine mooo wird wissen was zutrifft oder halt nicht.

 

Anaba:

Ein kleines Beispiel von blindem Vertrauen.
Ein Freund meines Mannes, guter Moslem, drei Kinder, 25 Jahre in Deutschland verheiratet.
Er baut jetzt ein Haus in der Heimat („So können wir immer billig Urlaub am Meer verbringen, Schatz“ :mrgreen: ) Das er längst eine Frau in der Heimt ausgesucht hat, jung und natürlich Jungfrau, die er im Sommer heiraten wird, ahnt Schatz allerdings nicht. :twisted:
Sie wird seine Zweitfrau werden.
Die Gesetze seines Landes und die Religion erlauben ihm das.
Seine deutsche Frau ahnt es nicht mal.
Sie vertraut auch……..

http://forum.1001geschichte.de/viewtopic.php?f=6&t=3662

Der thread ist insgesamt ein Schaustück für die Funktionsweise dieses Forums. Es gibt nur schlechte ausländische Männer, und wenn eine Frau noch nicht unglücklich ist, dann kommt das bestimmt noch.

 

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So zerstört man Beziehungen

Ein Beispiel, wie 1001 wirkt:

von Alena » 19.12.2009, 21:09

Ich habe hier schon vor einigen Monaten geschrieben………..

Jetzt habe auch ich endlich geschafft mich vom Vater meiner Kinder zu trennen. Ich dachte, ich würde das nie schaffen.
Da wir immer noch sehr viel Kontakt haben aufgrund der Kinder (täglich) und er alles versucht um mich umzustimmen die Beziehung weiterzuführen, fällt es mir immer schwerer stark zu bleiben.

Ich weiss einfach nicht wem ich glauben soll…..

Ihm oder mein Herz oder meinen Verstande………..ich weiss es nicht.

Im Moment zweifele ich daran die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Beitragvon Nilopa » 19.12.2009, 21:43

Hallo Alena,

vielleicht versuchst Du es mal in einer pro und contra Liste niederzuschreiben, entweder für Dich alleine oder hier im forum, damit wir Dich unterstützen können. :wink:

LG Nilopa

von Alena » 19.12.2009, 21:50
Eine Liste?

Ich habe mir gedanklich mal eine Liste erstellt, aber nicht niedergeschrieben.

Fazit war, eigentlich ist er ein guter Kerl, aber ich kann ihn nicht vertrauen, da ich zu viele schlimme Geschichten gelesen habe.

Die Hervorhebung ist von mir. Es gibt einen thread der gleichen userin vom Anfang des Jahres, wo sie noch sehr unsicher war – aber die netten Damen von 1001 haben ihr natürlich bei der Entscheidung, sich zu trennen, gut geholfen.

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